Sabine Pester

Jahrgang 1985
Historikerin, Studentin


Chemnitz muss lebenswert bleiben - und zwar für alle Generationen!
Besondere Aufmerksamkeit richte ich deshalb auf folgende Punkte: Erhalt der Kultureinrichtungen, sowohl der Hoch- als auch der Subkultur, Förderung des Jugendforums, Erhalt eines engmaschigen Netzes von Kindertagesstätten, Schulen und Jugendeinrichtungen,  Unterstützung des lokalen Aktionsplanes gegen Rechtsextremismus.
Durch meinen Sitz als sachkundige Einwohnerin im Sozialausschuss und meine langjährige Mitgliedschaft im Jugendforum sind diese Themen für mich von großer Wichtigkeit geworden; wichtig für die Attraktivität von Chemnitz. Wenn im Städtebaulichen Entwicklungskonzept „Chemnitz 2020“ die Rede davon ist, dass bei der Kindertagesbetreuung in den nächsten Jahren alle Kapazitätsreserven erschlossen werden sollen um alle Kinder zu versorgen, aber in fast allen Stadtvierteln die Kindertagesstätten schon teilweise überbelegt sind, läuft doch irgendetwas schief. Oder wenn Jugendliche ein Projekt auf die Beine stellen wollen, es ihnen aber dann nicht gelingt, weil es ihnen an den (zumeist geringen) finanziellen Mitteln fehlt oder sie an der Bürokratie scheitern. Selbst das Chemnitzer Jugendforum kämpft mit diesen Problemen, wobei uns anfangs von der Verwaltung und auch von unserer Oberbürgermeisterin zugesichert wurde, dass dies nicht der Fall sein wird.