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Rosa-Luxemburg-Stiftung

Lieben, lügen, leben. Biografien und Erinnerungen zwischen (Un-)Sichtbarkeit und Agency. Jeanette Hilger (Pädagogin)

Chemnitz, 22. Februar, Mittwoch, 18.30 Uhr (306) Vortrag und Diskussion Lieben, lügen, leben. Biografien und Erinnerungen zwischen (Un-)Sichtbarkeit und Agency. Selbstbestimmung gleichgeschlechtlich L(i)ebender von den fünfziger Jahren bis heute*** In der jungen akademischen Reihe Mit Jeanette Hilger (Pädagogin) different people e.V., Hauboldstraße 10, 09111 Chemnitz

 

Wie werden Normen, Vorstellungen und Praktiken in Bezug auf gleichgeschlechtliche L(i)eben im Postnationalsozialismus tradiert, gleichgeschlechtlich L(i)ebende gesellschaftlich verortet und wie agieren sie selbst?

Um das zu beantworten gilt es, den Blick auf die Selbstbestimmung gleichgeschlechtlich L(i)ebender, ihrer Ressourcen und Handlungsfähigkeiten zu richten. Im Vortrag werden die Ergebnisse der Masterarbeit vorgestellt sowie Einblicke in die Biografien und Erinnerungen zweier schwuler Männer und einer Frau, die eine Frau liebt, gegeben. In einem Exkurs sollen L(i)eben, Selbstorganisation & Institutionalisierung in Karl-Marx-Stadt, der DDR und im wiedervereinigten Deutschland dargestellt werden. Es werden Schlüsse für pädagogische Vermittlung und politische Bildung gezogen und gemeinsam diskutiert.


Veranstaltungsort:
different people e.V., Hauboldstraße 10, 09111 Chemnitz
Beginn:
22. Februar 2017 um 18:30