27. August 2015

99 Luftballons in friedlicher Mission!

Die vielen Kriege, das Elend und die Gewalt gegen Flüchtlinge, die Ausbeutung der Natur und die gnadenlose Ausbreitung des Neoliberalismus haben uns dazu bewogen, wieder eine Aktion am Weltfriedenstag durchzuführen!

99 Luftballons in friedlicher Mission

Die Flüchtlingsmengen, die auf Europa einströmen, zeigen deutlich, dass etwas mit der derzeitigen Weltpolitik nicht stimmt. Frieden ist zu Luxus geworden, den sich Länder wie Syrien, Irak und Afghanistan nicht leisten können. Dem Wohlstand von reichen Ländern wie Deutschland liegt die Armut von Ländern im Nahen Osten oder Afrika zu Grunde. Und wenn für diesen Wohlstand Menschen zu Flüchtlingen gemacht werden oder sterben, dann nimmt das diese Politik und dieses System gern in Kauf. Es ist wichtig uns mit den Leidtragenden solidarisch zu verbinden. Viele ältere Menschen aus Deutschland können sich mit Sicherheit noch an Flucht, Vertreibung und Not erinnern.

Durch sogenannte „Regime-Changes“ wollen westliche Staaten die „Verteidigung der Menschenrechte“ betreiben. Dass dieses Vorgehen gewaltig schief gehen kann, sieht man an Beispielen wie Irak oder Libyen. Nach dem Sturz der Regierung versanken diese Länder in Gewalt und Chaos. Vielleicht wäre es für viele westliche Politiker oft-mals besser, sich auf Selbstbestimmung und Eigenständigkeit anderer Staaten zu besinnen. Auch wenn das eine Abweichung von westlichen Wertvorstellungen bedeutet. Denn Zerstörung und Krieg als Folge westlicher Intervention, ist wohl die schlimmste Alternative.

Die Besinnung auf den Frieden lebendig halten und vor Krieg und dessen Folgen mahnen, ist das Ziel des Weltfriedenstages am 1. September. Auch in diesem Jahr gibt es dazu wieder zahlreiche Aktionen in unserer Stadt. Wir treffen uns an diesem Tag ab 17:30 Uhr auf dem Johannisplatz. Dort können Wünsche und Gedanken für den Frieden aufgeschrieben werden und um fünf vor sechs, befestigt an Luftballons auf friedliche Mission geschickt werden. 99 Luftballons als Zeichen für den weltweiten Frieden, denn er ist das wertvollste für die gesamte Menschheit.

IG Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität

Kategorien: Bundespolitik, Europa

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